Montag, 19. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Die Israelitische Gemeinde Freiburg lädt im Rahmen der Jüdischen Film- und Kulturtage Freiburg 2026 zu einer Autorenlesung mit Assaf Gavron ein.
Kermit, Gerschon, Schneid und Travis wachsen in den 80er-Jahren in einem Dorf in der Nähe Jerusalems auf, das von der Geschichte Israels geprägt ist wie durch ein unsichtbares Kraftfeld. Es geht um Musik, Popkultur, euphorische Liebe und den Traum von Freiheit und Selbstverwirklichung, aber auch um die Schrecken der Vergangenheit, um Pogrome und Kriege und die weiter ständig drohende Gewalt. Als einer der Freunde bei einem Militäreinsatz im Libanon stirbt, wird das für die anderen zum Wendepunkt: Einer gründet eine erfolgreiche Falafel-Kette, ein Weiterer gestaltet Grabsteine, der Dritte zieht von Ort zu Ort, auf der Suche nach seiner großen Jugendliebe und nach sich selbst. Die Erfahrung des tragischen Verlustes wird sie jedoch für immer verbinden. Einfühlsam und lebensprall erzählt "Das Leben nach den großen Ferien" von Freundschaft, dem Ende der Unschuld und der lebenslangen Suche nach Zugehörigkeit und Identität – sowie von einer Generation in Israel, die versucht, der scheinbar unausweichlichen Gewaltspirale zu entkommen.
Assaf Gavron wurde 1968 geboren, wuchs in Jerusalem auf und studierte in Londin und Vancouver und lebt heute mit seiner Familie in Tel Aviv. Er hat mehrere Romane und einen Band mit Erzählungen veröffentlicht und ist in Israel Bestsellerautor.
Buch: Roman / Assaf Gavron: Das Leben nach den großen Ferien
Luchterhand Literaturverlag / Erschienen: 16.09.2026 / Deutsche Erstausgabe
Übersetzung: Stefan Siebers / ISBN: 978-3-630-87811-9
Büchertisch: Buchhandlung Zum Wetzstein
- Eintritt: 15 € Abendkasse
Gesamtabonnement für alle Veranstaltungen 112 € statt 225 € unter: info@jg-fr.de - Anmeldung erforderlich mindestens einen Tag vorher unter: info@jg-fr.de
Sicherheitshinweise:
- Einlass: Ab 1 Stunde vor Veranstaltung.
- Einlasskontrollen: Bitte um frühzeitiges Erscheinen.
- Bitte führen Sie unbedingt einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit. Verzichten Sie bitte auf das Mitbringen großer Taschen, Rücksäcke, etc. sowie langer, spitziger oder anderer gefährlicher Gegenstände, da dies die Kontrollen unnötig verlängert.
Alle Veranstaltungen der Jüdischen Film- und Kulturtage Freiburg 2026 finden Sie unter: www.jg-fr.de
Israelitische Gemeinde Freiburg K.d.ö.R.
Nussmannstraße 14, 79098 Freiburg
www.jg-fr.de
Montag, 19. Oktober 2026
Beginn: 19:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Neue Synagoge, Gemeindezentrum
Engelstraße 1, 79098 Freiburg
Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Die Israelitische Gemeinde Freiburg lädt im Rahmen der Jüdischen Film- und Kulturtage Freiburg 2026 zu einem Theaterstück nach einer Erzählung von Isaac Bashevis Singer mit der Musik von Michel Legrand mit dem Theater Ensemble Coston ein.
Yentl ist ein Theaterstück, das eine biografische Geschichte mit einer fiktiven Handlung verknüpft. Es basiert auf einer Erzählung von Isaac Bashevis Singer und ist inspiriert durch Barbra Srreisand mit der Musik von Michel Legrand und den Songtexten von Alan & Marilyn Bergman. Das Theater Ensemble Coston auf der Bühne besteht aus einem Erzähler, einer Sängerin und einem Pianisten. Im Mittelpunkt des musikalischen Theaterstücks stehen zwei Frauenfiguren, die sich auf unterschiedliche Weise gegen die strenge, religiöse Tradition auflehnen und für ihr Recht kämpfen, als Frauen studieren zu dürfen. Zum einen erfahren wir von Regina Jonas, die 1935 zur weltweit ersten Rabbinerin ordiniert wurde, 1942 von den Nazis in das Ghetto Theresienstadt deportiert und 1944 im KZ Auschwitz ermordet wurde, und zum anderen von der fiktiven Figur Yentl, die sich als Mann ausgibt, um an einer Talmudschule lernen zu können. Diese beide Frauen stehen stellvertretend für die Frage von Frauenrechten in Religion, Gesellschaft und Kultur.
- Eintritt: 15 € Abendkasse
Gesamtabonnement für alle Veranstaltungen 112 € statt 225 € unter: info@jg-fr.de - Anmeldung erforderlich mindestens einen Tag vorher unter: info@jg-fr.de
Sicherheitshinweise:
- Einlass: Ab 1 Stunde vor Veranstaltung.
- Einlasskontrollen: Bitte um frühzeitiges Erscheinen.
- Bitte führen Sie unbedingt einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit. Verzichten Sie bitte auf das Mitbringen großer Taschen, Rücksäcke, etc. sowie langer, spitziger oder anderer gefährlicher Gegenstände, da dies die Kontrollen unnötig verlängert.
Alle Veranstaltungen der Jüdischen Film- und Kulturtage Freiburg 2026 finden Sie unter: www.jg-fr.de
Israelitische Gemeinde Freiburg K.d.ö.R.
Nussmannstraße 14, 79098 Freiburg
www.jg-fr.de
Sonntag, 18. Oktober 2026
Beginn: 19:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Neue Synagoge, Gemeindezentrum
Engelstraße 1, 79098 Freiburg
Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:00 Uhr
Die Israelitische Kultusgemeinde Baden-Baden lädt zu einem Konzert mit Natalia Lumier ein.
Eine Stimme durch die Zeit. Eine Stimme des Lichts. Natalia Lumier lädt zu einer musikalischen Reise durch Epochen und Kulturen. Zu hören sind jüdische Musik und jiddische Lieder, ukrainische Musik, Opernarien, Classical Crossover, europäische Chansons und bekannte Lieder des 20. Jahrhunderts. Melodien, die man vom ersten Ton erkennt, wecken Erinnerungen und berühren.
Mit freundlicher Unterstützung der Scherer Stiftung.
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung im Voraus erforderlich unter: 07221 702309
Um Anmeldung wird gebeten unter: buero@ikg-bad-bad.de
Israelitische Kultusgemeinde Baden-Baden K.d.ö.R.
Sophienstr. 2, 76530 Baden-Baden
www.ikg-baden-baden.de
Sonntag, 18.10.2026
Beginn: 15:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Gemeindezentrum, Israelitische Kultusgemeinde Baden-Baden K.d.ö.R.
Sophienstr. 2, 76530 Baden-Baden
Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:00 Uhr
Die Israelitische Gemeinde Freiburg lädt im Rahmen der Jüdischen Film- und Kulturtage Freiburg 2026 zu einem Film von Alex Osmolovsky ein.
Wie geht es den jüdischen Communities in der Ukraine heute, zwischen Bomben und Nazismus-Vorwürfen aus Russland? Eine Bestandsaufnahme aus einem Land in dem der Krieg die Normalität definiert.
Von dem üppigen jüdischen Leben ist in der Ukraine nach der Shoa, antisemitischen Kampagnen in der Sowjet-Ära und der Ausreisewelle in den 1990er-Jahren nur wenig übriggeblieben. Die verbleibenden jüdischen Gemeinden sind unter dem Druck des russischen Angriffskrieges zusammengerückt, wie die gesamte Gesellschaft. Alex Osmolovsky, selbst ukrainisch-stämmig, kehrt in die Ukraine zurück und dreht dort zwei Jahre lang – die persönliche Beobachtung eines Ausnahmezustands, der mir Resilienz ertragen und mit Leidenschaft gelebt wird. Zwischen den Schatten der Vergangenheit und den Herausforderungen der Gegenwart, zwischen Alltag, Synagoge und dem Dienst in einer jüdischen Einheit der ukrainischen Armee, lassen uns seine Protagonist*innen an der jüdischen Erfahrung in der heutigen Ukraine teilhaben.
Regisseur Alex Osmolovsky wird als "Special Guest" persönlich anwesend sein und sowohl in den Film einführen, als auch nach der Vorführung Fragen des Publikums beantworten.
Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Zentralrat der Juden in Deutschland
Film: Israel, USA 2025
Original mit Untertiteln, 64 Min., Regie: Alex Osmolovsky
Info und Karten: https://www.koki-freiburg.de/spielplan/
Alle Veranstaltungen der Jüdischen Film- und Kulturtage Freiburg 2026 finden Sie unter: www.jg-fr.de
Israelitische Gemeinde Freiburg K.d.ö.R.
Nussmannstraße 14, 79098 Freiburg
www.jg-fr.de
Sonntag, 18. Oktober 2026
Beginn: 11:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Kommunales Kino
Urachstr. 40, 79098 Freiburg
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 17:00 Uhr
Die Israelitische Gemeinde Freiburg lädt im Rahmen der Jüdischen Film- und Kulturtage Freiburg 2026 zu einem Film von Shai Carmeli-Pollak ein.
Für den zwölfjährigen Khaled, der in einem palästinensischen Dorf lebt, ist das Meer unerreichbar – obwohl es nur etwa eine Fahrtzeit entfernt liegt. Auf einem Schulausflug hat er die Gelegenheit, es zum ersten Mal zu sehen. Doch als die Klasse einen israelischen Militärkontrollpunkt erreicht, behaupten die Soldaten, seine Genehmigung sei ungültig, und schicken ihn nach Hause zurück, während seine Klassenkameraden ihre Reise fortsetzen. Tief enttäuscht macht sich Khaled auf eigene Faust auf den weg zum Meer, obwohl er den weg nicht kennt und kein Hebräisch spricht. So irrt er durch die Straßen von Tel Aviv, sucht orientierungslos nach dem Weg und versteckt sich vor Soldaten. Als sei Vater Ribhi, ein in Israel lebender Arbeiter ohne Papiere erfährt, dass sein Sohn verschwunden ist, verlässt er seinen Arbeitsplatz, um nach ihm zu suchen – und riskiert dabei, verhaftet zu werfen und seine Existenzgrundlage zu verlieren.
Der Film feierte seine Weltpremiere beim Jerusalem Film Festival und gewann fünf Ophir-Preise, darunter den für den besten Film. THE SEA wurde als israelischer Beitrag für die Kategorie "Bester internationaler Spielfilm" bei den Oscars ausgewählt.
Regisseur Shai Carmeli-Pollak wird als "Special Guest" persönlich anwesend sein und sowohl in den Film einführen, als auch nach der Vorführung Fragen des Publikums beantworten.
Film: Israel 2025
Original mit Untertiteln, 93 Min., Regie: Shai Carmeli-Pollak
Info und Karten: https://www.koki-freiburg.de/spielplan/
Alle Veranstaltungen der Jüdischen Film- und Kulturtage Freiburg 2026 finden Sie unter: www.jg-fr.de
Israelitische Gemeinde Freiburg K.d.ö.R.
Nussmannstraße 14, 79098 Freiburg
www.jg-fr.de
Donnerstag, 15. Oktober 2026
Beginn: 17:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Kommunales Kino
Urachstr. 40, 79098 Freiburg
