Europäischer Tag der jüdischen Kultur 2021: Dialog
Konzert am Sonntag, 5. September 2021 um 19:00 Uhr

Am Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2021 lädt die Israelitische Gemeinde Freiburg zu einem Konzert mit dem Ensemble “Kayan“ ein. “Kayan“ ist das arabische Wort für „Existenz“. Als „Kayan-Project“ existieren Berliner Musiker:innen aus Israel, Syrien, Polen, UK und dem Iran als ein außergewöhnliches Ensemble, das die Sängerin Eden Cami um sich versammelt hat. Die junge Formation aus arabischer Ud, Kontrabass und Perkussion, ergänzt durch Klavier, Trompete und iranische Kamancheh verbindet klassische und moderne Musik sowie Poesie der Levante mit Elementen des Jazz, die Eden Cami mit ihrem arabischen und hebräischen Gesang verwebt. Der Lyriker Jan Wagner schreibt: „Die virtuos gezupfte Ud und das Gleiten und Schnalzen und kunstvolle Stolpern des Kontrabasses treffen sich irgendwo im Grenzbereich zwischen Folk und Jazz, und auch im wunderbaren Gesang der Liedermacherin Eden Cami klingt beides an […}“

Musiker:innen: Eden Cami, Or Rozenfeld, Wassim Mukdad, Can Tüfekcioglu

Mit Lichteffekten am und im Synagogenbrunnen: Christina und Oliver Tibus (Impulswerk).

Das Konzert findet unter Einhaltung der zum Zeitpunkt gültigen Corona-Vorschriften statt.

Veranstalter:

Israelitische Gemeinde Freiburg K.d.ö.R.

Nussmannstraße 14, 79098 Freiburg
Sonntag, 5. September 2021
Beginn: 19:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Platz der alten Synagoge am Synagogenbrunnen

 

Europäischer Tag der jüdischen Kultur 2021: Dialog
Konzert am Sonntag, 5. September 2021 um 19:00 Uhr

“Asamblea Mediterranea“ interpretiert seit über 20 Jahren auf besondere Weise die Musik der Sephardim und der Aschkenasim. Unter der Leitung von Alon Wallach hat sich das Oktett zu einem der führenden Ensembles für jüdische Musik in Deutschland entwickelt. Für das Festjahr “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat das Ensemble ein neues Programm vorbereitet. Dieses thematisiert die ambivalenten Beziehungen der Juden zu ihren nichtjüdischen Nachbarn in Europa. Auf der einen Seite stehen Jahrhunderte der kulturellen Blüte in Spanien und im Mittelmeerraum mit einer fast uner- schöpflichen Quelle an Liedern und Texten. Auf der anderen Seite die Erfahrung von Rassismus, Unterdrückung bis hin zum Völkermord. Auch dieser Teil der jüdisch-europäischen Geschichte hat Spuren in der Musik hinterlassen, die als klingendes Mahn- mal wirkt. Das Programm soll aber auch für eine tolerante, kulturell und religiös bunte und friedliche Welt werben.

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland und des Fachbereichs Kultur der Stadt Emmendingen.

Die Veranstaltung findet unter Vorbehalt der zum Zeitpunkt gültigen Corona-Vorschriften statt.

Veranstalter:

Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.

Kirchstrasse 11, 79312 Emmendingen
Sonntag, 5. September 2021
Beginn: 19:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Altes Rathaus, Bürgersaal, Marktplatz 1, 79312 Emmendingen

Foto: Asamblea Mediterranea

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Europäischer Tag der jüdischen Kultur 2021: Dialog
Konzert am Sonntag, 5. September 2021 um 14:00 Uhr

Das Repertoire des Trios, bestehend aus dem international anerkannten Tenor Ilya Levinsky, der Sängerin und Pianistin Alina Levinsky und dem Meistergeiger und Dirigenten Igor Budinstein, reicht von populären Klassikern bis hin zu Klezmer. Ihr Konzertprogramm nimmt mit auf eine spannende Reise rund um den Globus und umfasst die schönsten und bekanntesten Lieder und Melodien aus Israel, Deutschland, Russland, Italien, Spanien und Amerika sowie jiddische Lieder.

Der international erfolgreiche Tenor Ilya Levinsky wurde in Baku geboren. Seine Auftritte führten ihn an die bedeutendsten Opern-und Konzerthäuser. Er war bei internationalen Musikfestivals zu Gast und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Zubin Metha, Lorin Maasel, V. Ashkenazy, etc. zusammen. Seine Frau, die Mezzosopranistin und Pianistin Alina Levinsky schloss an der Berliner Hochschule für Musik erfolgreich ihr Gesangs- und Klavierstudium ab. Igor Budinstein war Solobratschist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und sammelte Erfahrungen an namhaften Opernhäusern Deutschlands. Nach dem Dirigierstudium erweiterte er sein Wirken weit über Deutschland hinaus und dirigierte internationale Orchester. So arbeitete er mit bekannten Dirigenten wie Daniel Barenboim zusammen und assistierte u.a. Maestro Kent Nagano an der Los Angeles Opera und der Bayerischen Staatsoper München.

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Verbindliche Voranmeldung unter buero@ikg-bad-bad.de unter Angabe des Vor- und Nachnamens, der Telefonnummer sowie der Adresse. 3G-Nachweis ist direkt am Eingang vorzulegen. Teilnahme unter Einhaltung der AHA-Regeln.

Veranstalter:

Israelitische Kultusgemeinde Baden-Baden K.d.ö.R.

Sophienstr. 2, 76530 Baden-Baden
Sonntag, 5. September 2021
Beginn: 14:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Gemeindezentrum Israelitische Kultusgemeinde/Saal, Sophienstraße 2, Baden-Baden

Veranstaltungsplakat

Foto: Levinsky/Budinstein

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Sand-Show am Sonntag, 22. August 2021 um 18:00 Uhr

Was für eine Heimat - und vor allem wo?

Die Reise geht durch die Bundesrepublik Deutschland und zeigt u.a. Städte wie Leipzig, München, Berlin und Mainz, wo es heute wieder lebendige jüdische Gemeinschaften gibt. Mit imposanten Bildern wird die Geschichte der Juden in Deutschland erzählt: Von der Entstehung der ersten Synagogen in Köln, Worms und Trier bis zu den Pogromen und zur Schoa. Aber auch die Nachkriegsgemeinde, die Zuwanderung in das wiedervereinigte Deutschland und jüdisches Leben heute wird gezeigt. Die Bilder sind so konzipiert, dass sie sowohl unterhalten als auch über die Geschichte informieren. Untermalt wird die berührende Show von stimmungsvoller Musik. Einmalig und eindrucksvoll vermittelt „Heimat – eine emotionale Sandgeschichte“ große Emotionen ganz ohne Worte.

Sandmalerei beherrschen ausschließlich ausgesuchte Künstler. Seit 2010 arbeitet der Regisseur und Produzent Dimitrij Sacharow mit den besten SandartistInnen in Europa. Zu ihnen gehört Anna Anisimova. Die gefragte Sandkünstlerin versteht es mit Millionen kleiner Körner berührende Geschichten und Bilder zu malen, die wie der wandernde Sand einer Düne, bereits während der Entstehung wieder vergehen. Anna Anisimova tritt regelmäßig vor großem Publikum auf und unterrichtet Nachwuchstalente.

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Zentralrat der Juden in Deutschland.

Die Veranstaltung findet unter Vorbehalt der zum Zeitpunkt gültigen Corona-Vorschriften im Gemeindezentrum der Synagogengemeinde Konstanz statt. Eine corona-bedingte Absage geben wir Ihnen rechtzeitig bekannt.

Ort der Veranstaltung:

Synagogengemeinde Konstanz K.d.ö.R.

Gemeindezentrum, Sigismundstr. 8., 78462 Konstanz
Sonntag, 22. August 2021
Beginn: 18:00 Uhr

Teilnahme nur mit Voranmeldung unter E-Mail: info@jsg-konstanz.de

Bildquelle: sandartisten.de

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ZOOM-Event / Lesung und Gespräch am Dienstag, 6. Juli 2021 von 19:00-20:30 Uhr

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat bis heute mehr als 25.000 mutige Männer und Frauen geehrt, die während des Zweiten Weltkriegs Juden retteten. Diese Geschichte ist trotzdem einzigartig. Unter den »Gerechten unter den Völkern« ist bislang nur ein Araber: Mohammed Helmy. Er lebte in Berlin. Den ganzen Krieg über blieb er in der Stadt. Der Ägypter balancierte ständig auf einem schmalen Grat zwischen Anpassung und Subversion, und er vollbrachte ein wahres Husarenstück, um die Nazis auszutricksen. So rettete er die Jüdin Anna Boros. Dieses Buch wirft ein Licht auf eine fast vergessene Welt, das alte arabische Berlin der Weimarer Zeit, das gebildet, fortschrittlich und in weiten Teilen alles andere als judenfeindlich war. Einige Araber in Deutschland stellten sich in den Dienst des NS-Regimes. Aber eine nicht unbedeutende Gruppe – und von ihr handelt diese Geschichte – bildete einen Teil des deutschen Widerstands gegen den NS-Terror. Eine Geschichte, die Mut macht in Zeiten des Hasses.

Zum Autor: Ronen Steinke ist Redakteur und Autor der Süddeutschen Zeitung. Seine juristische Doktorarbeit über Kriegsverbrechertribunale von 1945 bis heute wurde von der FAZ als »Meisterstück« gelobt. Im Piper Verlag erschien seine Biografie über Fritz Bauer, den mutigen Ermittler und Ankläger der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, die mit »Der Staat gegen Fritz Bauer« 2015 preisgekrönt verfilmt und in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Im Berlin Verlag erschien 2017 das hochgelobte Buch »Der Muslim und die Jüdin. Die Geschichte einer Rettung in Berlin«.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festjahres 2021: »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«. Mit freundlicher Unterstützung der IRG Baden.

Veranstalter:

Jüdische Gemeinde Mannheim K.d.ö.R.

Dienstag, 6 Juli 2021 von 19:00-20:30 Uhr
ZOOM-Link zum Live-Stream unter gemeinde@jgm-net.de

Foto Ronen Steinke: Regina Schmeken

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