Montag, 07. März 2022, 18:00 Uhr

Wer ist und was tat eigentlich dieser >Sem< im Begriff >Antisemitismus< laut dem Talmud, der frühen, jüdischen Bibelauslegung? Wie kam der Begriff der >Bildung< aus dem 1. Buch Moses der Thora in die deutsche Sprache? Warum werden immer wieder Jüdinnen, Juden und der Staat Israel mit rassistischen Verschwörungsmythen verknüpft? Zu Ehren von Rabbi Lord Jonathan Sacks (seligen Angedenkens) spricht Dr. Michael Blume zur Woche der Brüderlichkeit in der Jüdischen Gemeinde Pforzheim.

Freier Eintritt. Die Plätze sind begrenzt.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel.: 07231-353656 oder info@jgpf.de

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der 3G-Regel statt. Ein Nachweis über Impfung, Genesung oder Testung ist entsprechend vorzulegen. Einlass nur mit entsprechendem Nachweis und Personalausweis. Es gilt das Tragen einer FFP2-Maske in Innenräumen.

Jüdische Gemeinde Pforzheim K.d.ö.R.

Emilienstr. 20-22, 75172 Pforzheim
www.jgpf.de

Montag, 07.03.2022
Beginn: 18:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Gemeindezentrum, Jüdische Gemeinde Pforzheim
Emilienstr. 20-22, 75172 Pforzheim

Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

 

Ausstellung vom 07. März bis 24. März 2022
Montag bis Donnerstag 10:00-13:00 Uhr
Mit tagesaktuellem Schnelltest (24h). Eintritt frei.

Aus Anlass des 80. Jahrestages der Wannseekonferenz eröffnet in der Neuen Synagoge eine Ausstellung mit Gedenkinstallation. Diese zeigt den symbolischen Konferenztisch und das Dokument, das penibel auflistet, aus welchen Ländern Europas die 11 Millionen Menschen stammen, die man möglichst effizient ermorden will. Die Stühle der Täter sind leer. Um den Konferenztisch herum stehen die mit einer weltweit nur einmal existierenden Spezialkamera fotografierten Ganzkörperportraits einige jener, die nach dem Willen der Täter schon seit mehr als 75 Jahren tot sein sollten - und blicken jeweils mit einem (Ur-)Enkel auf die leeren Stühle und das Protokoll, das ihre Ermordung vorsieht. Neben den bestehenden Gedenkstätten und wissenschaftlichen Zugängen vermittelt die Installation einen weiteren, einen emotional-visuellen Zugang zu den Ereignissen am Wannsee vor 80 Jahren – und was sie im 21. Jahrhundert für viele unter uns Lebende bedeuten.

Ausstellungseröffnung: Montag, 07. März 2022, 17:30 Uhr
Zur Eröffnungsveranstaltung begrüßt die Gemeindevorsitzende Irina Katz den Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn, die Bundestagsabgeordnete Chantal Kopf (Die Grünen) und den Beauftragten der Bundesregierung für Jüdisches Leben in Deutschland Dr. Felix Klein, der eine Einführung in das Thema gibt. Den Festvortrag hält der Historiker Dr. Julien Reitzenstein (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Initiator des Projekts WIR! SIND! HIER! Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von Elizaveta Belinskaya am Cello und Rimma Vainshtein am Klavier.

Ausstellung vom 07. März bis 24. März 2022
Montag bis Donnerstag 10:00-13:00 Uhr
Der Eintritt ist frei. Mit tagesaktuellem Schnelltest (24h).

Israelitische Gemeinde Freiburg K.d.ö.R.

Nussmannstraße 14, 9098 Freiburg
www.jg-fr.de

Ort der Veranstaltung:
Neue Synagoge, Israelitische Gemeinde Freiburg
Engelstraße 1, 9098 Freiburg

Foto: Susanna Kraus/IMAGO

 

Donnerstag, 24. Februar 2022, 19:00 Uhr

Primo Levi (1919-1987) schrieb eines der wichtigsten Zeugnisse über die Vorgänge und Zustände in Auschwitz. Der Levi-Spezialist Lorenzo Bastida aus Florenz wird verschiedene Aspekte des dichterischen und philosophischen Schaffens von Primo Levi erklären und beschreiben. Dazu erklingt Musik, die in diesem Umfeld eine Rolle spielte, die Levi hörte oder bei denen Text oder Musik in der Emigration und den Konzentrationslagern entstanden sind. Jüdische Texte und Musik von Schumann, Brahms, Ullmann, Schwadron und Michel.

Lorenzo Bastida, Vortrag und Rezitation (Florenz)
Cornelia Winter, Sopran (Heidelberg)
Johannes Michel, Klavier (Mannheim)

Eintritt: Abendkasse: 10,00 € / ermäßigt 5,00 € / Link zum Vorverkauf

Es gilt die aktuellen Corona Verordnungen zum Zeitpunkt der Veranstaltung.

Jüdische Gemeinde Mannheim K.d.ö.R.

F3 4, Rabbiner-Grünewald-Platz, 69115 Mannheim
www.jgm-net.de

Donnerstag, 24.02.2022
Beginn: 19:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Gemeindehaus, Jüdische Gemeinde Mannheim
F3 4, Rabbiner-Grünewald-Platz

 

Sonntag, 20. Februar 2022, 20:00 Uhr

Uraufführung – Daniél Péter Biró: Sokharim, Ethica
SCHOLA HEIDELBERG / ensemble aisthesis
Leitung: Walter Nußbaum

Die Jüdische Kultusgemeinde Heidelberg lädt ein zum Konzert “Ethica – nach Baruch de Spinoza“ - eine Uraufführung des gesamten Zyklus von Dániel Péter Biró. Der Komponist vervollständigt seine großangelegte, auf der Auseinandersetzung mit der Philosophie Baruch de Spinozas basierende Komposition im Rahmen dieses Projektes. Veranstalter: KlangForum Heidelberg e.V. mit den Vokalsolisten der "SCHOLA HEIDELBERG" und den Instrumentalist:innen des "ensemble aisthesis".
Im Kompositionszyklus werden die Wahrnehmungstheorien Spinozas nicht nur vertont, sondern in musikalischer Form und Material als Bestandteil des musikalischen Denkens vollkommen integriert. Gleichzeitig thematisiert der Komponist Spinozas Konzept von “Raum und Ort“ im Bezug auf moderne Theorien des Geistes sowie seine eigene Verortung in der globalisierten Welt von heute.

Dániel Péter Biró ist Professor für Komposition an der Grieg Academy – Department of Music der Universität in Bergen / Norwegen.
Im KlangForum Heidelberg treffen sich Gestaltungsfreude und Virtuosität der Sänger der SCHOLA HEIDELBERG und der Instrumentalisten des ensemble aisthesis unter einem Dach. Die beiden Ensembles für zeitgenössische und Alte Musik begeistern das Publikum deutschlandweit, bei internationalen Festivals und als Gäste renommierter Konzertveranstalter.

Tickets: Normalpreis 24 € / Mitglieder, Senioren 18 € / SchülerInnen, Studierende 6,00 €
www.reservix.de/tickets

Achtung: Nicht barrierefrei. Schwerbehinderte Personen, die auf Begleitpersonen angewiesen sind, kontaktieren bitte den/die VeranstalterInnen. Tel.: 06221 375560 oder E-Mail: info@klanghd.de

Es gilt die Corona Verordnung zum Zeitpunkt der Veranstaltung. Ein Nachweis über Impfung, Genesung oder Testung ist entsprechend der Regelung vorzulegen. Einlass nur mit entsprechendem Nachweis und Personalausweis.

Jüdische Kultusgemeinde Heidelberg K.d.ö.R.

Häusserstrasse 10-12, 69115 Heidelberg
www.jkg-heidelberg.de

Sonntag, 20.02.2022
Beginn: 20:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Synagoge, Jüdische Kultusgemeinde Heidelberg,
Häusserstr. 12, 69115 Heidelberg

(Foto: Linda Sheldon)

 

Sonntag, 20. Februar 2022, 17:00 Uhr

Die Jüdische Kultusgemeinde Heidelberg lädt ein zu Musiklesungen mit Marion Tauschwitz und Adax Dörsam. Die Gedichte von Selma Merbaum, Rose Ausländer, Hilde Domin und Paul Celan bilden das Gerüst für eine kleine Kulturgeschichte der heute ukrainischen Stadt Czernowitz in den dunklen Jahren des Holocaust - eine emotionale Hommage an das Lebenswerk dieser herausragenden jüdischen Schriftstellerinnen und Schriftsteller.
Marion Tauschwitz stand Hilde Domin in ihren letzten fünf Lebensjahren als engste Mitarbeiterin, Freundin und Vertraute zur Seite. Sie ist eine leidenschaftliche Erzählerin. Mit fundiertem Wissen und lyrischen Bildern entführt sie ihre Zuhörerinnen und Zuhörer in eine andere Zeit, in andere Leben. Adax Dörsam wird die Lesung als Saitenvirtuose musikalisch umrahmen. Mit seinen verschiedenen Gitarren versteht er es meisterhaft, die jeweilige Stimmung empathisch und eindringlich zu begleiten.

In Kooperation mit Kultur-Events Rhein Neckar e.V.
Tickets: Abendkasse 17 € / VVK 15 €

Achtung: Nicht barrierefrei.
Es gilt die Corona Verordnung zum Zeitpunkt der Veranstaltung. Ein Nachweis über Impfung, Genesung oder Testung ist entsprechend der Regelung vorzulegen. Einlass nur mit entsprechendem Nachweis und Personalausweis.

Jüdische Kultusgemeinde Heidelberg K.d.ö.R.

Häusserstrasse 10-12, 69115 Heidelberg
www.jkg-heidelberg.de

Sonntag, 20.02.2022
Beginn: 17:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Synagoge, Jüdische Kultusgemeinde Heidelberg,
Häusserstr. 12, 69115 Heidelberg