Montag, 18. Mai 2026, 19:30 Uhr
Das Jüdische Bildungswerk Baden lädt in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Baden-Baden und der Buchhandlung Eulennest zu Lesung und Gespräch mit den Autoren Lea Streisand und Alexander Estis ein.
Judenhass ist kein Witz, sondern viel zu oft bitterer Ernst. Doch wo Argumente versagen, ist Humor oft das beste Mittel, um nicht den Verstand zu verlieren. Die Anthologie "Sind Antisemitisten anwesend?" versammelt Satiren, Geschichten und Cartoons gegen Judenhass von jüdischen wie nichtjüdischen Autor*innen. Die Herausgeberin Lea Streisand und der Autor Alexander Estis sprechen darüber, was Humor leisten kann und wo der Spaß aufhört. Das Buch erschien im Satyr Verlag und landete 2025 auf der Hotlist der zehn besten Bücher aus unabhängigen Verlagen.
Lea Streisand: Geboren 1979 in Ost-Berlin, schreibt Romane sowie Essays und Kolumnen (u.a. für taz, FAZ, Süddeutsche Zeitung). Sie ist bekannt für ihre Hörkolumne "War schön jewesen" bei radioeins (rbb). 2026 erscheint ihr Wörterbuch "Berlinerisch" im Duden Verlag.
Alexander Estis: Geboren 1986 in Moskau, lebt seit 2016 als freier Autor in der Schweiz. Er schreibt Essays und Kolumnen für Radio und Zeitung (ZEIT, Süddeutsche, FAZ u.a.); sein Satirenband "Am Anfang war Schmonzes" erschien 2025 bei Satyr. Für seine publizistische Arbeit erhielt er 2023 erhielt er den Kurt-Tucholsky-Preis.
Ort: Buchhandlung Eulennest, Gernsbacher Str. 2, 76530 Baden-Baden
Eintritt frei / Anmeldung erforderlich unter E-Mail: buero@ikg-bad-bad.de
IRG Baden - Jüdisches Bildungswerk
Knielinger Allee 11, 76133 Karlsruhe
www.irg-baden.de
Lesung & Gespräch
mit Lea Streisand und Aexander Estis
Montag, 18.05.2026
Beginn: 19:30 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Buchhandlung Eulennest
Gernsbacher Str. 2, 76530 Baden-Baden
Foto: Marlene Gawrisch (Lea Steisand), Magnus Terhorst (Alexander Estis)
Mittwoch, 29. April 2026, 19:00 Uhr
Die Jüdische Gemeinde Mannheim lädt zum Kammerkonzert mit dem Tenor, Pianisten und Klarinettisten Daniel Pruzansky ein.
Daniel Pruzansky wurde 1999 in Israel geboren. Im Alter von 13 Jahren vertrat er sein Heimatland beim Junior Eurovision Song Contest in Amsterdam. Seine Auftritte führten ihn nach USA, Ecuador, Argentinien und Australien. Daniel Pruzansky kombiniert Klavier, Klarinette und Gesang mit einem breitgefächerten Repertoire.
Eintritt: 10 €/erm. 7 €.
Keine Anmeldung erforderlich.
Jüdische Gemeinde Mannheim K.d.ö.R.
F3 4, Rabbiner-Grünewald-Platz, 68159 Mannheim
www.jgm-net.de
Mittwoch, 29.04.2026
Beginn: 19:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Samuel-Adler-Saal, Jüdische Gemeinde Mannheim
F3 4, Rabbiner-Grünewald-Platz, 68159 Mannheim
Foto: Daniel Pruzansky
Dienstag, 14. April 2026, 19:00 Uhr / Einlass 18:00 Uhr
Die Israelitische Gemeinde Freiburg lädt gemeinsam mit der Hochschule für Musik Freiburg am Jom haShoa zu einer Gedenkveranstaltung mit Konzert ein.
Musik von
- Roglit Ishay
- Dimitri Schostakowitsch
- Leo Smit
- Erwin Schulhoff
Gespielt von
- Muriel Cantoreggi, Violine
- Shigetora Yokoi, Querflöte
- Ofer Canetti, Violoncello
- Ryo Yamanishi, Klavier
- Roglit Ishay, Klavier
Wortbeiträge von
- Prof. Roglit Ishay, Begrüssung
- Prof. Dr. Ludwig Holtmeier, Rektor der Hochschule für Musik Freiburg, Ansprache
- Irina Katz, Vorsitzende der Israelitischen Gemeinde Freiburg, Schlusswort
Ort: Musikhochschule Freiburg (Kammermusiksaal), Mendelssohn-Bartholdy-Platz 1
Eintritt: 18 € /ermäßigt 6 € (Hochschulangehörige und Gemeindemitglieder)
Sicherheitshinweis: Zu Ihrer und unserer Sicherheit sind wir leider gezwungen, entsprechende Kontrollen beim Einlass vorzunehmen. Bitte erscheinen Sie frühzeitig und führen Sie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit. Um einen reibungslosen Einlass ohne unnötige Verzögerungen zu garantieren, verzichten Sie bitte auf das Mitführen von grossen Taschen und Rucksäcken, sowie langen, spitzen oder anderweitig gefährlichen Gegenständen.
Israelitische Gemeinde Freiburg K.d.ö.R.
Nussmannstraße 14, 79098 Freiburg
www.jg-fr.de
Dienstag, 14. April 2026
Beginn: 19:00 Uhr / Einlass: 18:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Kammermusiksaal der Musikhochschule Freiburg
Mendelssohn-Bartholdy-Platz 1
Foto: Plakatausschnitt IG Freiburg
Montag, 13. April 2026, 19:00 Uhr
Die Israelitische Gemeinde Freiburg lädt am Abend von Jom haShoa zu einer Gedenkveranstaltung ein. »Wir müssen uns erinnern. Wir müssen es der Welt erzählen … Wir dürfen nicht zulassen, dass es in Vergessenheit gerät.«
Programm
- Anzünden von 6 Kerzen zum Gedenken an die 6 Millionen ermordeten Juden
- Schweigeminute
- El male Rachamim – Gebet für die Seelen der Opfer der Scho’a
- Musik von Ullmann, Porita, Korngold, Berg u.a.
- Lesung aus den Erinnerungen von Lily Ebert (101), die Auschwitz überlebte
(Leider erlaubt es ihr Gesundheitszustand nicht, persönlich bei uns zu sprechen) - Mehr Musik, in den Konzentrationslagern oder von Überlebenden komponiert
Mitwirkende
- Na’ama Shulman, Sopran
- Ofer Gadi Stolarov, Klavier
- Thierry Frenkel, Moderation und Lesung
Eintritt frei / Spenden erbeten
Anmeldung erforderlich unter: info@jg-fr.de
Sicherheitshinweis: Zu Ihrer und unserer Sicherheit sind wir leider gezwungen, entsprechende Kontrollen beim Einlass vorzunehmen. Bitte erscheinen Sie frühzeitig und führen Sie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit. Um einen reibungslosen Einlass ohne unnötige Verzögerungen zu garantieren, verzichten Sie bitte auf das Mitführen von grossen Taschen und Rucksäcken, sowie langen, spitzen oder anderweitig gefährlichen Gegenständen.
Israelitische Gemeinde Freiburg K.d.ö.R.
Nussmannstraße 14, 79098 Freiburg
www.jg-fr.de
Montag, 13. April 2026
Beginn: 19:00 Uhr / Einlass: 18:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Neue Synagoge, Gemeindezentrum
Engelstraße 1, 79098 Freiburg
Foto: Plakatausschnitt IG Freiburg
Mittwoch, 18. März 2026, 19:00 Uhr
Die Jüdische Gemeinde Pforzheim lädt im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" zu einem Vortrag mit der Autorin und Historikerin Lilly Maier ein.
Ein lang vernachlässigtes Thema in der Holocaust-Forschung ist die Rettung von Jüdinnen und Juden durch andere Juden – und vor allem durch jüdische Frauen. Yad Vashem nennt diese Frauen „Woman of Valor“, also Frauen der Tapferkeit. Die absolute Mehrzahl an Rettungsaktionen etwa in Frankreich wurde von jüdischen Frauen durchgeführt. Dazu gehören Sozialarbeiterinnen, Pfadfinderinnen und Mitglieder der zionistischen Frauenorganisation genauso wie reiche Baroninnen, die ihr Geld und ihren Einfluss für Hilfsaktionen verwendeten. Gefährlicher war es für Jüdinnen, die sich freiwillig in französiche Lager einsperren ließen, um Rettung von innen heraus zu organisieren, sowie für Grenzschmugglerinnen.
Die Autorin und Historikerin Lilly Maier hat 2024 in Pforzheim. Ihr Buch "Arthur und Lilly. Das Mädchen und der Holocaust-Überlebende“ vorgestellt. Inzwischen hat sie an der LMU München am Lehrstuhl für jüdische Geschichte und Kultur ihre Doktorarbeit über jüdische Retterinnen in Frankreich abgeschlossen. Anlässlich der "Internationalen Wochen gegen Rassismus“ wird sie in ihrem Vortrag einzelne jüdische Retterinnen vorstellen und auch der Frage nachgehen, warum Frauen – bzw. spezifisch jüdische Frauen – häufiger zu Retter:innen wurden als Männer.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit: Internationaler Beirat Pforzheim,
Eintritt: frei
Anmeldung erforderlich unter E-Mail: info@jgpf.de
Jüdische Gemeinde Pforzheim K.d.ö.R.
Emilienstr. 20-22, 75172 Pforzheim
www.jgpf.de
Mittwoch, 18.03.2026
Beginn: 19:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Gemeindezentrum, Jüdische Gemeinde Pforzheim
