Mittwoch, 16. Februar 2022, 20:00 Uhr

Die Jüdische Kultusgemeinde Baden-Baden lädt alle Interessierte zum Online-Vortragsabend mit Rabbiner Daniel Surovtsev und Dekan Michael Teipel ein.

Über Rabbis wie über Priester, Pfarrer:innen oder andere kirchliche Würdenträger gibt es zahlreiche Witze und Anekdoten. Es scheint also wichtig zu sein, eine Beziehung zu ihnen zu haben, die einerseits durchaus Respekt signalisiert und doch eine gewisse Distanz belässt.
In der digitalen Gesprächsreihe beschäftigen sich im Februar Rabbiner Daniel Surovtsev und Dekan Michael Teipel mit der Beauftragung von Geistlichen ihrer jeweiligen Glaubensgemeinschaft. Welche Aufgaben haben sie als Repräsentanten ihrer jeweiligen Glaubensgemeinschaft eigentlich? Und wie werden sie ausgebildet und beauftragt? Wie sieht es mit weiteren Berufen und Ämtern aus und wie haben sie sich in der Tradition herausgebildet? Welche Perspektiven für die Zukunft werden diskutiert?
Neben der Vorstellung der beiden Traditionen gibt es wieder die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen und sich durch den Blick auf die Tradition der anderen beschenken zu lassen. Und das gelingt nicht zuletzt durch Neugierde und Humor.

Anschließend gemeinsames Online-Friedensgebet mit Rabbiner Surovtsev, Dekan Treipel und Pfarrer Scholz.

Mittwoch, 16.02.2022
Beginn: 20:00 Uhr
Teilnahme: frei
Online-Zugangsdaten Zoom Konferenz ID: 578 261 3613
https://us02web.zoom.us/j/5782613613

Die Veranstaltung findet im Rahmen zu “1700 Jüdisches Leben in Deutschland“ statt. Weitere Termine folgen monatlich.

Israelitische Kultusgemeinde Baden-Baden K.d.ö.R.

Sophienstr. 2, 76530 Baden-Baden
www.ikg-baden-baden.de

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Mittwoch, 26. Januar 2022, 19:00 - 21:00 Uhr

Anlässlich des Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 lädt die Israelitische Gemeinde Freiburg zur Gedenkveranstaltung mit Maya Jacobs Lasker-Wallfisch ein. Die Autorin und Psychotherapeutin ist Expertin auf dem Gebiet der transgenerationalen Weitergabe von Traumata. Sie hat selbst erfahren, wie sich ein schweres Trauma, über das geschwiegen wird, auf die nächste Generation überträgt und unbewusst das eigene Leben noch lange nach den traumatischen Ereignissen mitbestimmt.

Ihre Mutter Anita Lasker-Wallfisch überlebte Auschwitz als Cellistin in dem von Alma Rosé geleiteten Mädchenorchester und auch das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Sie kann und möchte über die Vergangenheit und das grauenvolle Erleben in den Vernichtungslagern nicht sprechen. Aber Maya trägt die Verwundungen der Familie weiter. Um selbst zu überleben, muss sie das Schweigen überwinden und beginnt gegen die Sprachlosigkeit anzuschreiben. Stück für Stück setzen ihre Worte ihre Familie und die Geschichte dreier Generationen im Spiegel der größten Katastrophe des 20. Jahrhunderts wieder zusammen.

Maya Jacobs Lasker-Wallfisch lebt in London. Sie hält Vorträge über die psychologischen und politischen Folgen der Nazi-Diktatur. Gemeinsam mit ihrer Mutter Anita Lasker-Wallfisch kämpft Maya Jacobs Lasker-Wallfisch für eine lebendige Erinnerungskultur und gegen Antisemitismus.

Musikalische Begleitung: Elizaveta Belinskaya (Cello), Rimma Vainshtein (Klavier)
Voraussichtliches Ende des Gebets um 21:00 Uhr

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln mit 2G+, begrenzter Teilnehmerzahl, Abstands- und Maskenpflicht im Innenraum statt.

Israelitische Gemeinde Freiburg K.d.ö.R.

Nussmannstraße 14, 79098 Freiburg
www.jg-fr.de

Mittwoch, 26. Januar 2022
Beginn: 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Neue Synagoge/Gemeindesaal, Israelitische Gemeinde Freiburg
Ecke Nussmannstraße/Engelstraße, 79098 Freiburg

 

Dienstag, 18. Januar 2022, 20:00 Uhr

Die Jüdische Kultusgemeinde Baden-Baden lädt alle Interessierte zum Online-Vortragsabend mit Rabbiner Daniel Surovtsev und Dekan Michael Teipel ein. Die gemeinsame digitale Gesprächsreihe findet im Rahmen zu “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt und beschäftigt sich im Januar 2022 mit Ehe und Hochzeit in der jüdischen und in der christlichen Tradition.

Die Liebe ist eine große Kraftquelle für uns Menschen und erreicht beim Erwachsenwerden durch die sich entwickelnde Sexualität eine neue Qualität. So unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Formen zu leben und zu lieben, aber immer geht es um die Weitergabe von Leben. In Judentum und Christentum haben Ehe und Familie einen hohen Stellenwert, der Ehepartnern und Kindern Halt und Wachstum verheißt.

In der digitalen Gesprächsreihe beschäftigen sich im Januar Rabbiner Daniel Surovtsev und Dekan Michael Teipel mit der Lebensform der Ehe und ihrer Segnung. Wie werden Frauen und Männer auf die Ehe vorbereitet und in ihrer Partnerschaft begleitet? Welche Riten und Rituale haben sich für Hochzeiten und durch das Leben hindurch herausgebildet? Wie gehen die Glaubensgemeinschaften mit dem Scheitern von Beziehung um?

Neben der Vorstellung der beiden Traditionen gibt es wieder die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen und sich durch den Blick auf die Tradition der anderen beschenken zu lassen.

Dienstag, 18.01.2022
Beginn: 20:00 Uhr
Teilnahme: frei
Online-Zugangsdaten Zoom Konferenz ID: 578 261 3613
https://us02web.zoom.us/j/5782613613

Die Veranstaltung findet im Rahmen zu “1700 Jüdisches Leben in Deutschland“ statt. Weitere Termine folgen monatlich.

Israelitische Kultusgemeinde Baden-Baden K.d.ö.R.

Sophienstr. 2, 76530 Baden-Baden
www.ikg-baden-baden.de

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Sonntag, 28. November 2021, 13:00 Uhr

Zur Feier anlässlich ihres 130-jährigen Bestehens und des Beginns des Lichterfestes Chanukka lädt die Israelitische Kultusgemeinde Baden-Baden zu einem Konzert von Sharon Brauner und Karsten Troyke ein.

Sharon Brauner und Karsten Troyke sind zwei in Berlin geborene Schauspieler und Sänger, die sich bereits in jungen Jahren auch der jiddischen Musik zugewandt haben. Karsten im Ostteil der Stadt, Sharon in Westberlin. Unabhängig voneinander gaben beide zahlreiche Konzerte in Deutschland und Europa. Doch erst ein Festival in New York 2015, auf dem beide Künstler auftraten, brachte die beiden musikalisch zusammen. Seitdem begeisterten sie gemeinsam ihr Publikum in ganz Deutschland mit Liedern in jiddischer Sprache über das Leben und das Lieben. Jiddische Evergreens und mehr in jazzigem Gewand.

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Zentralrat der Juden in Deutschland sowie in Kooperation mit der Stadt Baden-Baden und dem Landkreis Rastatt.

Der Eintritt ist frei. Verbindliche Anmeldung per E-Mail unter Angaben des Vor- und Nachnamens, der Telefonnummer sowie der Adresse unter: bueo@ikg-bad-bad.de

Die Veranstaltung findet nach der 2G plus Regel statt. Alle Teilnehmer müssen nachweislich geimpft oder genesen sein sowie zusätzlich einen Test vorweisen. Nachweis und Test sind direkt am Eingang vorzulegen. Teilnahme unter Einhaltung der AHA-Regeln. Die Plätze sind begrenzt.

Das Konzert wird auch online via YouTube übertragen:
www.youtube.com/channel/UCj-E0ZsZl9qPAce_AJ_o-3w

Israelitische Kultusgemeinde Baden-Baden K.d.ö.R.

Sophienstr. 2, 76530 Baden-Baden
www.ikg-baden-baden.de

Sonntag, 28. November 2021
Beginn: 13:00 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Gemeindezentrum/Saal, Israelitische Kultusgemeinde Baden-Baden
Sophienstr. 2, 76530 Baden-Baden

 

Donnerstag, 18. November 2021, 19:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)

Seit 2017 erscheint in der “Jüdischen Allgemeinen“ die Kolumne “Wuligers Woche“, in der sich Michael Wuliger aus jüdischer Sicht aktuelle Ereignisse vornimmt – mal ironisch, mal polemisch, gelegentlich sentimental. Die Themenpalette reicht von Cocktails über “Spiegel“-Titelbilder und Buchmessen bis zu religiösen Verrücktheiten – und natürlich dem Nahostkonflikt, vor allem seiner Wahrnehmung in Deutschland. Dabei begegnen uns auch viele prominente Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Medien und Gesellschaft. “Wuligers Wochen“ blicken mit besonderer Perspektive auf das Zeitgeschehen. In „Koscher durch die Krisen“ hat Michael Wuliger 78 seiner kurzweiligen Wochenkommentare versammelt, so u.a.: “Alexa, sag was über Juden“, “Immer Ärger mit den Siedlern“, “Platonischer Zionismus“, “Seder verzweifelt gesucht“, “Wie werde ich Verschwörungs-Jude?“, uvm.

Zum Autor:
Michael Wuliger, geboren 1951 in London, wuchs in Wiesbaden auf, studierte in Marburg, lebt in Berlin. Von 1991 bis 2016 war er Kulturchef der „Jüdischen Allgemeinen“. Dann ging er zwar in Rente, doch seine pointierten, auf den Punkt gebrachten Kommentare setzte er wöchentlich unter der Rubrik „Wuligers Woche“ fort. 2009 erschien sein Buch „Der koschere Knigge – trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen“.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festjahres 2021: “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ mit freundlicher Unterstützung der IRG Baden.

Verbindliche Anmeldung unter: Tel 07531 - 917 17 91 oder E-Mail info@jsg-konstanz.de

Alle Teilnehmer müssen nach der 2G-Regel geimpft, genesen oder innerhalb 48h mit einem PCR-Nachweis negativ getestet sein (mit Nachweis). Um Einhaltung der Maskenpflicht während der Veranstaltung wird gebeten.

Synagogengemeinde Konstanz K.d.ö.R.

Donnerstag. 18. November 2021
Beginn: 19:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)
Ort der Veranstaltung:
Gemeindezentrum, Sigismundstr. 8, 78462 Konstanz
www.jsg-konstanz.de

Foto: Susanne Schleyer